Wie hoch darf der Rohaschegehalt im Katzenfutter sein?

Katze vorm Napf

Wie hoch darf der Rohaschegehalt im Katzenfutter sein? Jeder Katzenhalter, der sich bereits die Deklaration einer Futterdose genauer angesehen hat, wird auf den Inhaltsstoff ROHASCHE gestoßen sein. Die analytischen Bestandteile tragen meist die Silbe „Roh“. Aber was sagt dieser Wert tatsächlich aus und wie hoch darf der Rohaschegehalt im Katzenfutter sein? Denn schließlich geht es um einen gewissen Prozentsatz, der empfehlenswert ist.

Rohaschegehalt im Katzenfutter –  Ein wichtiger analytischer Bestandteil

Jeder Futtermittelhersteller muss im europäischen Raum eine Analyse über die diversen Inhaltsstoffe auf der Verpackung deklarieren. Die Zutaten und Inhaltsstoffe werden in einer Prozentzahl angegeben. Anhand dieser Werte kann der Katzenhalter das gekaufte Katzenfutter dann beurteilen.

Handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Katzenfutter, welches gut verdaulich ist oder wurde mit vielen minderwertigen Füllstoffen gearbeitet. Natürlich befinden sich oft auf der Deklaration Fachausdrücke, mit dem ein Katzenhalter nicht viel anfangen kann. Darum macht es Sinn, den wichtigen analytischen Bestandteil Rohasche einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Silbe „Roh“ klärt darüber auf, dass in der Laboranalyse bestimmte Werte gefunden wurden. Aber dieser Wert sagt nichts darüber aus, wie gut dieser Bestandteil für die Katze verwertbar ist und welchen Nährstoffgehalt er aufweist.

Rohaschegehalt im Katzenfutter – Wie wird er ermittelt?

Der Rohaschegehalt zeigt Mineralstoffe und Spurenelemente auf, die ein Katzenfutter beinhaltet.

Wie wird der Rohaschegehalt im Katzenfutter ermittelt:

Dafür gibt es 2 unterschiedliche Methoden:

  • Bei der ersten Methode wird das Futter in einem dafür vorgesehenen Ofen auf 550°C erhitzt. Was nach dem Verbrennungsvorgang übrig bleibt, ist der Aschegehalt und das ist somit der Gehalt an Rohasche im Futtermittel.
  • Bei der zweiten Methode kommen die Bestandteile des Futters mit einer hochkonzentrierten Salzsäure in Berührung. Was nach diesem Vorgang übrig bleibt, ist der Aschegehalt, der Rohaschegehalt im Katzenfutter.

Der Aschegehalt wird im Anschluss gewogen und als Rohaschegehalt prozentuell angegeben. Die Rohasche besteht aus 3 wichtigen Elementen:

  • Den Mineralstoffen,
  • den Spurenelementen und
  • einen Anteil an Sand.

Um welche Mineralstoffe und Spurenelementen es sich genau handelt, kann auf der Deklaration nicht nachgelesen werden.

Katzenfutter Wie hoch darf der Rohaschegehalt im Katzenfutter sein?

Ein klassisches Katzenfutter, welches im Handel angeboten wird, enthält einen Rohasche Anteil von 4 bis 7,5%. Ist dieser Anteil deutlich höher, kann darauf rückgeschlossen werden, dass das Futtermittel viel tierische Nebenerzeugnisse, Knochen und Federn beinhaltet.

Was ist wenn der Rohaschegehalt im Katzenfutter zu hoch ist?

Ist der Wert des Rohaschegehalts im Katzenfutter zu hoch, dann verfestigt sich der Kot der Katze und das Absetzen des Kots kann zu Problemen führen. Darum sollte sich der Rohasche Anteil wirklich zwischen 4 bis 7,5 % einpendeln. Sonst besteht das Risiko, dass die Katze einen großen Teil ihres Futters wieder unverdaut ausscheiden muss und die Verdauung der Katze in Mitleidenschaft gezogen wird. Das bekommt dem Organismus der Katze nicht

Rohasche ist reich an Spurenelementen und Mineralstoffen, dennoch sagt es nichts darüber aus, ob das gereichte Futter ein guter oder schlechter Energielieferant ist. Ist der Rohaschegehalt im Katzenfutter zu hoch, muss sogar davon ausgegangen werden, dass es sich um ein nicht so hochwertiges Futter handelt, da tierische Nebenerzeugnisse für den erhöhten Wert meist  verantwortlich sind.

Die Qualität des Futters kann nicht über den Rohaschegehalt bestimmt werden. Dieser Gehalt gibt nur darüber Auskunft, wie viel ursprüngliches Katzenfutter nach der Verbrennung übrig geblieben ist.

Liegt der Rohasche Gehalt bei 1 % Heißt das: auf 100 g Katzenfutter kommt 1 Gramm Rohasche

Bei der Ermittlung des Rohaschegehaltes im Katzenfutter wird dem Futter das Wasser entzogen. Fette, Kohlenhydrate und das Eiweiß wurden verbrannt oder kamen mit Salzsäure in Berührung. Was übrig bleibt ist die Rohasche, welche das Katzenfutter mit Kalzium, Magnesium, Natrium, Kupfer, Zink, Eisen, Phosphor und Kalium versorgt.

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