Was sind pflanzliche Nebenerzeugnisse im Katzenfutter?

Zwei Katzen am Essen

Pflanzliche Nebenerzeugnisse im Katzenfutter, welche Bedeutung tragen sie? Zumal auf viele Deklarationen der Vermerk „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ zu lesen ist. Grundsätzlich gilt Folgendes zu sagen: Alle pflanzlichen Bestandteile, welche durch die Verarbeitung von Pflanzen entstehen, werden mit dem Vermerk „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ versehen.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse im Katzenfutter sind immer mit Vorsicht zu genießen

Denn hierbei handelt es sich vorrangig um pflanzliche Nebenerzeugnisse, die als Füllstoff im Katzenfutter zum Einsatz kommen. In den meisten Fällen ist es nicht eindeutig deklariert, um welche pflanzlichen Nebenerzeugnisse im Katzenfutter es sich tatsächlich handelt. In der Regel werden Pflanzen- und Getreideabfälle dafür verwendet, die für die Katze nicht gesund und nur schwer verdaulich sind. Da sich der Futtermittelhersteller meist an den Abfallprodukten der pflanzenverarbeitenden Industrie und der Landwirtschaft bedient hat.

Was sind pflanzliche Nebenerzeugnisse im Katzenfutter? Hauptsächlich Abfälle!

Grundsätzlich werden die pflanzlichen Nebenerzeugnisse im Katzenfutter in 2 Gruppen unterteilt, diese gestalten sich wie folgt:

Abfälle aus der Landwirtschaft:

Vor allem handelt es sich hierbei um Abfälle aus der Landwirtschaft, die durch Überproduktion nicht mehr verwertbar sind. Mais, Maismehl, Kartoffeln, Hirse, Soja, Sojamehl und Weizen zählen dazu.

Abfälle aus der pflanzenverarbeitenden Industrie:Katze schaut auf Teller

Aber auch Abfallprodukte der pflanzenverarbeitenden Industrie finden sich in den pflanzlichen Nebenerzeugnissen wieder. Vorrangig geht es hierbei um Pressrückstände aus der Ölgewinnung. Aber auch Stroh, Wurzeln und Stängel von diversen Pflanzen befinden sich darunter. Sowie Erdnussschalen und Weizenkleie.

Alles, was nicht mehr für den menschlichen Verzehr gedacht ist, wird als pflanzliches Nebenerzeugnis im Katzenfutter weiterverarbeitet. Es handelt sich dabei immer um Abfallprodukte oder Produkte, die durch die Überproduktion hervorgerufen wurden. Hierbei handelt es sich um reine Füllstoffe, die keinen Nährwert liefern und nur den Verdauungstrakt der Katze belasten, weil sie diese Stoffe nur sehr schwer verwerten kann.

Hinter dem kryptisch anmutenden Inhaltsstoff „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ verbirgt sich kein frisches Obst oder Gemüse, wie vielleicht auf den ersten Blick vermutet. Das Katzenfutter wurde in der Regel mit keinen wertvollen Inhaltsstoffen angereichert, nur weil es den Vermerk „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ trägt. Im Gegenteil, hier hat sich der Futtermittelhersteller einfach an billigen Nebenerzeugnissen bedient, die das Futtervolumen strecken.

Die pflanzlichen Nebenerzeugnisse im Katzenfutter sind meist nicht klar deklariert

Die pflanzlichen Nebenerzeugnisse im Katzenfutter sind meist nicht klar deklariert und weisen keine konkrete Aufschlüsselung auf. Gegen Kartoffeln, Reis und Erbsen in der Überproduktion gibt es bei der Fütterung nichts einzuwenden. Aber gegen Pressrückstände aus der Ölgewinnung durchaus.

Denn hierbei handelt es sich um die weniger guten pflanzlichen Nebenerzeugnisse im Katzenfutter, die dem Tier unter Umständen nicht bekommen und Verdauungsprobleme auslösen können. Der Verdauungstrakt und die Darmflora der Katzen können sich den pflanzlichen Nebenerzeugnissen im Katzenfutter nur schwer anpassen.

Die pflanzlichen Nebenerzeugnisse im Katzenfutter sind nichts für empfindliche Tiere

Genauso wie bei Menschen gibt es auch Katzen, die unter einem empfindlichen Magen zu leiden haben. Diese Tiere neigen in Folge unter Verdauungsbeschwerden.

Hinweise auf einen empfindlichen Magen können sein:

  • häufiges Erbrechen
  • Blähungen
  • weicher Stuhl

Sollte die Katze eine empfindliche Verdauung haben, sollte zu einem Futter gegriffen werden, welches auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und keine pflanzlichen Nebenerzeugnisse enthält. Eine gute Kotbeschaffenheit zeigt, wie gut das Futter der Katze tatsächlich bekommen ist. Der Kot sollte nicht zu weich oder zu fest sein. Auch die Geruchsintensität ist nicht mehr so stark, wenn hochwertiges Katzenfutter gereicht wurde. Funktioniert die Verdauung des Tieres optimal, so befindet sich die Katze in guter körperlicher Verfassung und zeigt sich aktiv.

 

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