Was ist die Rohasche im Katzenfutter?

Was ist die Rohasche im Katzenfutter? Hierbei handelt es sich um einen Fachbegriff der Futtermittel Analytik. Die Katzenfutter Etikette weist diesen Fachbegriff: ROHASCHE gerne auf. Aber um welche Art der Asche handelt es sich hier überhaupt? Viele hegen den Irrglauben, dem Futtermittel wird herkömmliche verbrannte Asche zugesetzt. Das ist natürlich nicht so.

Rohasche im Katzenfutter – Wie wird sie hergestellt?

Den Nährstoffen im Futter wird vorab das Wasser entzogen. In Folge daraus entsteht die Trockenmasse. Diese Trockenmasse wird dann verbrannt, dabei verbrennen nur die organischen Bestandteile. Darunter entfallen Rohfett, Rohproteine, Rohfaser und weitere Extraktstoffe wie Zucker oder Stärke. Was nach dem Verbrennungsvorgang übrig bleibt, ist der Aschegehalt und das ist somit der Gehalt an Rohasche im Futtermittel. Dabei kommt ein spezieller Ofen zum Einsatz, der alle Bestandteile des Katzenfutters bis zu 550°C erhitzt.

Aus was besteht die Rohasche im Katzenfutter?

Die Rohasche im Katzenfutter ist zum größten Teil aus Spurenelementen, Mineralstoffen und Sand zusammengesetzt. Diese Spurenelemente beeinflussen das Wachstum und die Gesundheit der Katze. Da sich die Rohasche positiv auf die Bildung des Blutes wie auf den Stoffwechsel auswirkt. Damit das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln einwandfrei funktioniert, auch dafür wird ein geringer Anteil an Rohasche im Katzenfutter benötigt. Gerade folgende Inhaltsstoffe in der Rohasche: Kalium, Kalzium und Magnesium, tun der Katze gut.

Rohasche im Katzenfutter hatte schon immer seine Bedeutung

Denn wie hat sich einst die Wildkatze ernährt? Von Mäusen und diese Beutetiere weisen einen Rohasche Gehalt von 6 bis 8 % auf. Eine Wildkatze frisst nicht aus einem Napf, sondern sie nimmt ihre Nahrung vom Boden auf. Dadurch nimmt sie kleine Mengen an Sand zu sich, somit erhöht sich der Rohasche Galt bei dem wildlebenden Tier noch einmal.

Rohasche im Katzenfutter – Wie hoch muss der Anteil sein?

Hierbei gilt es zu sagen, dass viele von einem Prozentwert von 4% ausgehen. Enthält das Futter einen höheren Prozentsatz kann dennoch beruhigt auf dieses Produkt zurückgegriffen werden. Denn Rohasche im Katzenfutter ist für den vierbeinigen Liebling weder gefährlich, noch setzt es seiner Gesundheit zu. Der Anteil der Rohasche, der vom Tier nicht verdaut werden kann, wird einfach wieder über den Darm ausgeschieden. Dennoch, wer größere Mengen an Rohasche füttert, muss damit rechnen, dass der Kot der Katze in seiner Konsistenz etwas fester wird.

Es gilt zu beachten:  Bei Rohasche handelt es sich um keinen Energielieferanten, Rohasche ist nur reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Rohasche im Katzenfutter erfüllt seinen Zweck

Auch die Qualität des Futters kann nicht anhand des Anteils an Rohasche bestimmt werden. Es sagt nur aus, wie viel ursprüngliches Katzenfutter nach der Verbrennung übrig bleibt. Liegt der Rohasche Gehalt bei 1 % würden umgerechnet auf 100 g Katzenfutter am Ende 1 Gramm Rohasche übrig bleiben. Die Menge an Rohasche lässt darauf schließen, wie viele Spurenelemente und Mineralstoffe noch im Futter verbleiben. Denn dem Katzenfutter wird Wasser entzogen. Fette, Kohlehydrate und das Eiweiß werden verbrannt. Was übrig bleibt ist die Rohasche, welche das Katzenfutter mit Kalzium, Magnesium, Natrium, Kupfer, Zink, Eisen, Phosphor und Kalium versorgt. Die Rohasche im Katzenfutter sorgt also für eine ausreichende Mineralstoff- und Spurenelemente-Versorgung.

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