Was ist das Rohprotein im Katzenfutter?

Liegende Katze

Was ist das Rohprotein im Katzenfutter? Hierbei handelt es sich wiederum um einen wichtigen Begriff der Futtermittelanalytik. Katzen sind Jäger und Beutetierfresser, sie sind daher reine Fleischfresser und entsprechend hoch ist auch ihr Bedarf an tierischem Eiweiß.

Was ist das Rohprotein im Katzenfutter? Eiweiß!

Die Katze benötigt das tierische Eiweiß, damit sie vital und gesund bleibt. Aber wie weiß der Halter, dass genügend Eiweiß im Futter vorhanden ist? Anhand des Rohprotein im Katzenfutter. Das Rohprotein ist ein reines Protein, das gänzlich aus Eiweiß besteht.

Was ist das Rohprotein im Katzenfutter?  Es ist von den Futterzutaten abhängig

Der Gehalt von Rohprotein im Katzenfutter kann nur über die verwendeten Zutaten und Stoffe bestimmt werden. Jede Fleischart weist einen anderen Rohproteingehalt auf.

Es gilt zu beachten:

Auf der Verpackung von Nass- und Dosenfutter ist ein geringer Prozentsatz an Proteinen angegeben, da der Wassergehalt des Futters dabei eine entscheidende Rolle spielt. Im Trockenfutter ist nur ein geringer Wassergehalt gegeben, daher ist das Rohprotein in diesem Katzenfutter wesentlich höher. Egal, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter handelt, das Futter der Katze sollte nicht mehr als 40 bis 45 % Rohprotein aufweisen.

Wer braucht das Rohprotein im Katzenfutter am dringendsten?

  • Das sind die jungen Kitten und die Katzen, welche sich noch im Wachstum befinden
  • trächtige Tiere und
  • Muttertiere, die ihre Jungen noch säugen.

Aber gerade Senioren Katzen benötigten NICHT MEHR SO VIELE ROHPROTEINE, denn sie leiden in Folge ihres Alters meist unter diversen Nierenerkrankungen. Zu viel gereichte Rohproteine würden das Krankheitsbild eines Nierenleidens nur noch verschlimmern.

Das Rohprotein im Katzenfutter – Wie wird der Gehalt festgestellt?

Damit der Gehalt des Rohproteins festgestellt werden kann, wird dem Katzenfutter das ganze Wasser entzogen. Die Trockenmasse des Futters wird in Folge genau auf die einzelnen Bestandteile hin untersucht. Katzenfutter besteht vorrangig aus Proteinen, Kohlenhydrate, Fette und Rohasche.

Grundlegend gilt es zu sagen, je höher der Wert des Rohproteins im Katzenfutter ist, desto hochwertiger gestaltet sich die Zusammenstellung der Futtermischung. Natürlich müssen auch die einzelnen Bestandteile und Zutaten des Futters in Folge berücksichtigt werden. Steht das Fleisch an erster Stelle bei der Deklaration des Katzenfutters, kann davon ausgegangen werden, dass auch das Rohprotein im Katzenfutter stimmig ist. Das Futter ist somit auf die Bedürfnisse der Katze grundlegend angepasst.

Das Rohprotein im Katzenfutter muss stimmig sein

Das tierische Eiweiß ist für die Katze unheimlich wichtig, denn Eiweiß trägt dafür Sorge, dass die Gesundheit des Körpers erhalten bleibt und dass die Funktionalität des Körpers stimmig ist. Das Eiweiß kann der Katze nur anhand der richtigen Nahrung zugeführt werden. Die Nahrung übernimmt die Aufgabe, dass der Körper erhalten wird und dass die Katze aktiv bleibt und das tun kann, was für die Katze wichtig ist, spielen, streuen, sich bewegen.

Katze am schlafen

Die Aminosäuren, die Eiweiß-Bausteine, müssen ausgeglichen sein und zueinander passen, damit sich die Katze auch wohlfühlt. Die Struktur der Aminosäuren muss so aufgebaut sein, dass der Katze die Verdauung leicht fällt. Wichtig ist immer, dass auf die richtige Eiweiß Quelle aufgebaut wird und die richtige Eiweiß Quelle ist für die Katze das jeweilige Fleisch. Ein gutes ausgewogenes Katzenfutter berücksichtigt zum einen nicht nur den Nährstoffgehalt, es achtet zudem darauf, dass sich die Katze wohl fühlt und satt ist. Dieser Wohlfühl- und Sättigungseffekt hängt nicht nur von bestimmten Nährwerten ab, sondern auch davon, wie das Futter schmeckt.

Es gibt 22 Eiweiß Bausteine, die sogenannten Aminosäuren. Davon dürfen sich 12 zu den zählen, die dem Körper von außen zugeführt werden. Die kann der Körper nicht von anderen Stoffen gewinnen und selbst herstellen. Wenn diese 12 Aminosäuren im Katzenfutter nicht ausreichend vorhanden sind, fängt der Körper irgendwann an Probleme zu machen und Verdauungserkrankungen sind meist die Folge daraus.

Kommt es bei der Katze zu einem Eiweiß Mangel, so werden die Körperzellen der Katze nicht mehr erneuert und das gesamte Immunsystem des Körpers bricht über kurz oder lang zusammen. Darum ist die Deklaration auf dem Katzenfutter immer von Bedeutung, anhand dieser Deklaration kann festgestellt werden, welche Eiweiß Quellen verwendet worden sind. Eine Einzel-Deklaration gibt detailliert Auskunft darüber, was befindet sich tatsächlich im Katzenfutter. Eine Gruppen-Deklaration hingegen gibt Rätsel auf und kann nicht nachvollzogen werden.

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