Was bedeutet Rohfaser im Katzenfutter?

Was bedeutet Rohfaser im Katzenfutter? Die Etikette des Katzenfutters weist häufig die Silbe ROH auf. Aber worauf deutet diese Silbe hin und was ist mit der Rohfaser im Katzenfutter gemeint?

Rohfaser im Katzenfutter

Eine einfach zu beantwortende Frage. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um eine pflanzliche Faser. Die meisten dieser Fasern sind unverdauliche Bestandteile einer Pflanze. Nun stellt sich natürlich eine weitere Frage: Diese Fasern sind unverdaulich, warum sind sie dann ein Bestandteil des Katzenfutters? Die Rohfaser ist zwar unverdaulich, aber sie unterstützt die Verdauung des Tieres nachhaltig. Die Darmtätigkeit der Katze wird angeregt und die Darmbakterien können davon profitieren. Die Folge daraus, das Absetzen von Kot wird dadurch vereinfacht und der Kot erhält die perfekte Konsistenz. Grundsätzlich gibt der Prozentwert der Rohfaser darüber Auskunft, wie hoch der Anteil der unverdaulichen Nahrungsbestandteile in der Nahrung ist.

Rohfaser im Katzenfutter –  Ein langwieriger Vorgang im Labor, um auf den richtigen Gehalt zu kommen

Die klassische Faseranalyse ist ein zeitaufwendiger, mehrstufiger Prozess. Bei der Zusammenstellung der Rohfaser im Katzenfutter werden alle Proteine und Fette entfernt, damit der Ballaststoff Rohfaser übrig bleibt und im richtigen Mischverhältnis im Katzenfutter zum Einsatz kommt. Fleisch ist nicht im Besitz von Rohfasern. Darum muss der reinen Fleisch Ration der Rohfasergehalt zugefügt werden.

  • Das Trockenfutter wird mit 2 bis 3,5 % an Rohfasern aufgebessert.
  • Das Dosenfutter hingegen weist nur einen Anteil von 0,5 – 1 % auf.
  • Der prozentuelle Anteil sollte 4 % nicht übersteigen.

 

Der richtige Anteil an Rohfasern im Katzenfutter ist entscheidend, bekommt die Katze zu wenig unverdauliche pflanzliche Bestandteile zugefügt, muss ihr Darm-Trakt stärker arbeiten. Bekommt sie aber einen zu hohen Anteil an Rohfasern gereicht, kann es durchaus zu vermehrten Blähungen kommen. Ein weiterer Faktor der daraus entstehen kann, die Menge an Kot, welche die Katze absetzt, ist eine weitaus größer als sonst.

Was bedeutet Rohfaser im Katzenfutter?

Im Grunde handelt es sich dabei um Zellulose. Hier handelt es sich um einen Ballaststoff, der als nicht verdaulich gilt, dennoch seinen Zweck erfüllt, nämlich die einwandfreie Verdauung der Katze zu gewährleisten. Denn die Darmtätigkeit wird durch die Rohfaser im Katzenfutter angeregt.

Die Rohfaser im Katzenfutter sagt nichts mehr die Qualität des Futters aus

Wer sich mit dem Bestandteil der Katzenfutterdose beschäftigt, der weiß nun was Rohfaser unter den analytischen Bestandteilen ist. Die Futtermittelanalytik beschäftigt sich sehr genau mit dem Begriff ROHFASER und auch für den Halter ist es wichtig, sich mit kryptischen Formulierungen zu beschäftigen. Wer seine Katze ausgewogen und gesund ernähren will, der möchte selbstverständlich wissen, was er seinem Tier verabreicht, wenn es sich hierbei auch nur um einen geringen Prozentsatz an Rohfasern handelt. Wichtig ist, die Prozentangabe von Rohfaser im Katzenfutter, obwohl diese Prozentangabe nichts über die Qualität des Futters aussagt.

Gerade wenn die Katze mit Übergewicht zu kämpfen hat, sollte das Augenmerk auf den Gehalt der Rohfaser gerichtet sein, denn dann ist es wichtig, dass die Darmtätigkeit optimal funktioniert.

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