Konservierungsstoffe im Katzenfutter

Konservierungsstoffe im Katzenfutter müssen sie wirklich sein? Sie machen durchaus Sinn, dass das Futter nicht umgehend nach dem Öffnen ranzig wird, weil die bakterielle Zersetzung schon frühzeitig beginnt.

Die chemische Konservierung arbeitet mit E-Nummern

Konservierungsstoffe im Katzenfutter haben den Zweck, das Futter länger haltbar zu machen. Somit werden sie in Verbindung mit Antioxidantien verwendet. Aber Konservierung ist nicht gleich Konservierung, denn bestimme Katzenfutterhersteller verlassen sich bei ihrer Konservierung auf chemische Bestandteile. Nicht immer ist auf die Kennzeichnung „ohne Konservierungsstoffe“ auch Verlass. Denn es kann durchaus vorkommen, dass sich Antioxidantien im Futter befinden.

  • Ist E321 – BHT- Butxlhydroxytoluol
  • und E320 – BHA – Butylhydroxyanisol vorhanden,

wurde sehr wohl mit Antioxidantien im Futter gearbeitet. Diese Konservierungsstoffe im Katzenfutter dürfen in der Lebensmittelindustrie für den Menschen gar nicht mehr verwendet werden.

Konservierungsstoffe im Katzenfutter sind einfach zu erkennen

Sie arbeiten mit entsprechenden Nummern, die besser als E-Nummer bekannt sind. Es wurde eine eigene Liste angefertigt, wo alle Stoffe aufgelistet wurden, die innerhalb der europäischen Union zuglassen worden sind. Darum ist es von Bedeutung immer auf die entsprechende Bezeichnung zu achten.

Es macht keinen Sinn, sich nicht kurzerhand auf die Bezeichnung „ohne Konservierungsstoffe“ zu verlassen. Besser ist es nachzulesen, welche Inhaltsstoffe im Futter vorhanden sind. Denn jeder Katzenfutterhersteller ist verpflichtet, eine entsprechende Kennzeichnung vorzunehmen, welche Stoffe das Futter aufweist. Manche Zusammensetzung verweist auf den Zusatz „EU Zusatzstoffe“. Die Konservierungsstoffe im Katzenfutter wurden dabei nicht näher benannt. Eine solche Aufschrift deutet darauf hin, dass alle Stoffe, welche das Katzenfutter aufweist, auch im europäischen Raum zugelassen sind. Trägt ein Katzenfutter, eine solche Aufschrift, sollte der Katzenbesitzer etwas Skepsis walten lassen und lieber zu einem anderen Produkt greifen.

Auf das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte immer geachtet werden

Es gibt den wichtigen Hinweis darauf, dass mit Konservierungsstoffen im Katzenfutter gearbeitet wurde. Vor allem dann, wenn das  Haltbarkeitsdatum des Futters mehr als ein Jahr beträgt. Kein Futter würde so lange halten, wenn nicht Konservierungsstoffe beigemengt werden.

Hochwertiges Katzenfutter kommt ohne Konservierungsstoffe aus

So viel ist sicher! Denn eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung der Katze zielt nicht auf chemische Zusätze ab. Darum sei gemerkt, je hochwertiger die Zusammensetzung der natürlichen Nahrung ist, umso weniger muss mit diversen Konservierungsstoffen und Antioxidantien gearbeitet werden. Ist das Katzenfutter jedoch von keiner so guten Qualität, so muss mit diversen Hilfs- und Füllstoffen gearbeitet werden, damit es besser in seinem Geschmack wird. Die Futtermittelhersteller versuchen dann mit diversen Lockstoffen, die Katze von ihrem Futter zu überzeugen. Denn keine Katze würde von sich aus den Napf, der mit minderwertigem Futter gefüllt ist, ernähren. Darum bedient sich der Hersteller kurzerhand an bestimmten Hilfsmitteln. In der Lebensmittelindustrie ist die Zugabe von solchen Stoffen schon längst streng untersagt. Doch im Futtermittelbereich boomen sie nach wie vor.

Natürliche Konservierungsstoffe im Katzenfutter

Es gibt auch natürliche Konservierungsstoffe im Katzenfutter. Dazu dürfen sich diverse Vitamine zählen, wie das Vitamin C und E. Sie tragen dazu bei, dass das Katzenfutter nicht so schnell verdirbt. Zudem machen die Sorbin- und die Zitronensäure das Futter für die Katze länger haltbar. Sogar ein Pilz, der die Bezeichnung Apergillis trägt, wird gerne für solche Zwecke verwendet.

 

Es wird zwischen Konservierungsstoffen und Antioxididantien unterschieden

Obwohl das im Grunde gar nicht nötig ist, da beide Stoffe die gleiche Aufgabe erfüllen.

Die Konservierungsstoffe:   Sie haben die Aufgabe, das Futter länger haltbar zu machen. Damit ein vorzeitiger Verderb gesichert ist.

Die Antioxididantien:     Wenn die Inhaltstoffe mit Sauerstoff in Berührung kommen, entsteht meist eine Reaktion. Die Antioxididantien im Katzenfutter verhindern das und somit hält das Futter länger, als herkömmlich.

 

Konservierungsstoffe im Katzenfutter – Auf es ist zu achten gilt?

Vor dem Kauf eines neuen Produktes sollten die Inhaltstoffe genau kontrolliert werden. Die aufgelisteten E-Nummern geben Aufschluss darüber, ob nun mit Konservierungsstoffen und Antioxididantien gearbeitet wurde.

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